Fitnessstudio Kosten: Was kostet ein Gym pro Monat?
Was kostet ein Fitnessstudio 2026? Alle Preise von Discount bis Premium im Vergleich – ab rund 17 € bis über 100 € monatlich. Jetzt Studios vergleichen.
Fitnessstudio Kosten variieren in Deutschland stark – von unter 17 € bis über 100 € pro Monat. Der Durchschnittsbeitrag liegt laut DSSV bei rund 48,55 € monatlich (Eckdaten 2026), doch die Preisspanne zwischen Discount-Ketten und Premiumanbietern ist enorm. In diesem Ratgeber erfährst du, was die großen Ketten 2026 tatsächlich kosten, welche Leistungen im Preis enthalten sind und wie du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis findest. Einen direkten Preisvergleich der günstigsten Anbieter findest du in unserem Preisvergleich der günstigsten Fitnessstudios.
Was kostet ein Fitnessstudio pro Monat?
Die monatlichen Kosten für ein Fitnessstudio lassen sich in drei Kategorien einteilen:
| Kategorie | Monatspreis | Leistungsumfang | Typische Anbieter |
|---|---|---|---|
| Budget / Discount | 10–30 € | Gerätepark, Freihantelbereich, teils Kurse | McFit, FitX, Superfit, EASYFITNESS |
| Mittelklasse | 30–60 € | Kurse, Wellness, Betreuung, größeres Angebot | clever fit, Ai Fitness, FIT/ONE |
| Premium | 60–100+ € | Personal Training, Spa, Pool, umfangreiches Kursangebot | Fitness First, INJOY, Holmes Place, Kieser |
Der DSSV-Durchschnitt von 48,55 € pro Monat (Eckdaten 2026) spiegelt den Mix aus allen Segmenten wider. Tatsächlich trainiert ein Großteil der Fitnessstudio-Mitglieder in Deutschland im Budget-Segment.
Alle großen Ketten im Preisvergleich 2026
Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Monatsbeiträge von 14 bekannten Fitnessstudioketten und Anbietern in Deutschland – jeweils mit Jahresabo (günstigster Tarif) und Flex-/Monatstarif:
| Kette | Jahresabo (mtl.) | Flex / Monatstarif | Standorte (DE) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Superfit | ab 16,90 € (SmartFit, bis 16 Uhr) | 36,90 € (ExpressFit) | 10 (Berlin/Potsdam) | Regionale Kette, günstigster Einstieg |
| FitX | 29,00 € | – | 114 | 24h, Live-Kurse (classx), Lady Gym |
| McFit | 24,90 € (24 Monate) | 49,90 € (Flex) | über 230 (europaweit) | McFIT App, bundesweit, 24/7 |
| EASYFITNESS | ab 24,99 € | ab 29,99 € | 200+ | DtGV Testsieger 2024, DISQ 2026 Rang 3 |
| FIT/ONE | je nach Studio | je nach Studio | ca. 25 | Optionaler Wellnessbereich |
| clever fit | je nach Studio | je nach Studio | ca. 450 | Größtes Filialnetz, Basic-Fit Übernahme |
| Ai Fitness | ab 39,95 € | gegen Aufpreis | – | Solarium, Wellness inklusive |
| John Reed | – | ab 60 € (Aktion bis 30.09.2026: ab 30 €) | 47 (in 8 Ländern) | Design-Studios, Live DJs, RSG Group |
| Kieser Training | ab 69 € (24 Monate, UVP) | – | über 100 | Medizinisches Krafttraining, keine Kurse |
| Fitness First | ab ca. 25 € (RED) | ab ca. 78 € (BLACK) | 200+ | Wochenpreismodell, Personal Training |
| INJOY | je nach Studio | je nach Studio | – | DISQ Testsieger 2026, Betreuung |
| Mrs. Sporty | – | ab 36,00 € | ca. 100 | Nur Frauen, 30-Min-Konzept |
| Holmes Place | ab 69,90 € (24 Monate) | ab 139,90 € (6 Monate) | 14 | Premium, Pool, Spa |
| Urban Sports Club | ab 34,00 € | ab 45,00 € | Flexibel | Multi-Studio-Zugang, Aggregator |
Preise können je nach Standort und Aktion variieren. Bei Franchise-Ketten wie clever fit, FIT/ONE oder INJOY gibt es keinen bundesweit einheitlichen Preis. Stand: September 2026.
Detaillierte Erfahrungsberichte zu den einzelnen Ketten findest du in unseren Brand-Profilen: McFit, FitX, clever fit, Fitness First und INJOY.
Was ist im Monatsbeitrag enthalten?
Die Leistungen unterscheiden sich je nach Preissegment erheblich:
Budget-Studios (10–30 €)
- Zugang zum Gerätepark (Kraft- und Ausdauergeräte)
- Freihantelbereich
- Umkleiden, Duschen, Schließfächer
- Teilweise digitale Kurse (z. B. McFIT App bei McFit)
- Bundesweiter Zugang bei Ketten
Mittelklasse-Studios (30–60 €)
- Alles aus dem Budget-Segment
- Live-Kurse (Yoga, Spinning, BODYPUMP, Zumba)
- Teilweise Wellness (Sauna, Solarium)
- Einweisung und Trainingsplan
- Getränke-Flatrate bei einigen Anbietern
Premium-Studios (60–100+ €)
- Umfangreiches Kursangebot mit Top-Trainern
- Wellnessbereich (Sauna, Dampfbad, Pool)
- Personal Training (teils inklusive)
- Handtuch-Service, Lounge, Café
- Individuelle Betreuung und Trainingsplanung
Versteckte Kosten: Worauf du achten solltest
Neben dem Monatsbeitrag fallen bei vielen Studios zusätzliche Kosten an:
| Zusatzkosten | Typischer Betrag | Anbieter (Beispiele) |
|---|---|---|
| Anmeldegebühr | 0–49 € | McFit, clever fit, Fitness First |
| Servicepauschale | 15–30 € / halbjährlich | McFit (15 € / 6 Monate) |
| Getränke-Flatrate | 5–10 € / Monat | Optional bei vielen Ketten |
| Schlüsselkarte | 10–25 € einmalig | clever fit, EASYFITNESS |
| Personal Training | 30–80 € / Stunde | Fitness First, INJOY |
| Aufpreis Wellness | 5–15 € / Monat | FIT/ONE, Ai Fitness |
Tipp: Achte auf die effektiven Jahreskosten (Monatsbeitrag × 12 + alle Zusatzkosten), um Angebote realistisch zu vergleichen.
Fitnessstudio ohne Vertrag: Flex-Tarife im Vergleich
Immer mehr Studios bieten monatlich kündbare Tarife an – allerdings zu einem höheren Monatspreis als Jahresabos. Die Ersparnis durch ein längeres Abo beträgt je nach Kette rund 5–25 € pro Monat:
| Kette | Jahresabo | Flex-Tarif | Aufpreis Flex |
|---|---|---|---|
| McFit | 24,90 € (24 Monate) | 49,90 € | +25,00 € |
| Holmes Place | ab 69,90 € (24 Monate) | ab 139,90 € (6 Monate) | +70,00 € |
| EASYFITNESS | ab 24,99 € | ab 29,99 € | +5,00 € |
| Superfit | 16,90 € (SmartFit) | 36,90 € (ExpressFit) | +20,00 € (mit 24/7-Zugang) |
Einen ausführlichen Vergleich aller Studios ohne Vertragsbindung findest du in unserem Ratgeber: Fitnessstudio ohne Vertrag.
Firmenfitness: EGYM Wellpass, Hansefit & Co.
Wer über den Arbeitgeber trainiert, kann Fitnessstudio-Kosten deutlich senken. Die drei größten Firmenfitness-Anbieter in Deutschland:
- EGYM Wellpass: Zugang zu über 16.000 Sport- und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Österreich. Der Eigenanteil der Beschäftigten hängt vom Firmenvertrag ab und wird nicht öffentlich genannt.
- Hansefit: Ähnliches Modell mit breitem Partnernetzwerk. Besonders stark in Nord- und Westdeutschland.
- Urban Sports Club: Flexible Mitgliedschaften ab 34 € / Monat mit Zugang zu verschiedenen Studios und Sportarten.
Prüfe bei deinem Arbeitgeber, ob Firmenfitness angeboten wird – die Ersparnis gegenüber einer privaten Mitgliedschaft kann bis zu 50 % betragen.
Fitnessstudio-Kosten steuerlich absetzen
Kann man Fitnessstudio-Kosten von der Steuer absetzen? In der Regel nein. Der BFH hat in seinem Urteil vom 21.11.2024 (VI R 1/23) entschieden, dass Mitgliedsbeiträge für Fitnessstudios nicht als außergewöhnliche Belastungen absetzbar sind – selbst bei ärztlich verordnetem Training. Ausnahmen bestehen nur bei Rehasport mit Verordnung.
Arbeitgeber können allerdings einen steuerfreien Sachbezug von bis zu 50 € pro Monat (§ 8 Abs. 2 EStG) für Fitnessstudio-Mitgliedschaften gewähren. Zusätzlich können zertifizierte betriebliche Gesundheitsmaßnahmen bis zu 600 € pro Jahr steuerfrei bleiben (§ 3 Nr. 34 EStG) – dies gilt jedoch nur für nach § 20 SGB V zertifizierte Maßnahmen, nicht für allgemeine Mitgliedschaften.
Krankenkassen-Zuschuss fürs Fitnessstudio
Einige Krankenkassen bezuschussen Fitnessstudio-Mitgliedschaften im Rahmen ihrer Bonusprogramme:
- Präventionskurse (§ 20 SGB V): Zertifizierte Kurse im Studio (z. B. Rückenschule, Yoga) werden bis zu 80 % erstattet.
- Bonusprogramme: AOK, TK, Barmer und andere belohnen regelmäßiges Training mit Geldprämien (50–150 € / Jahr).
- Gesundheitsförderung: Einige Kassen haben spezielle Kooperationen mit Fitnessstudio-Ketten.
Die Erstattung ist dabei an zertifizierte Kurse gebunden – reine Mitgliedsbeiträge werden in der Regel nicht bezuschusst.
So findest du das richtige Studio zum besten Preis
- Budget festlegen: Wie viel willst du maximal pro Monat ausgeben?
- Leistungen priorisieren: Brauchst du Kurse, Wellness, Betreuung – oder reicht ein Gerätepark?
- Standort prüfen: Ein günstiges Studio nützt nichts, wenn der Weg zu weit ist.
- Probetraining nutzen: Teste das Studio vor dem Vertrag – viele Ketten bieten kostenlose Probetrainings an.
- Jahreskosten berechnen: Monatsbeitrag × 12 + Anmeldegebühr + Zusatzkosten = tatsächliche Jahreskosten.
- Kündigungsfristen beachten: Informiere dich vorab über deine Rechte bei der Kündigung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet ein Fitnessstudio im Durchschnitt pro Monat? Der durchschnittliche Monatsbeitrag in Deutschland liegt laut DSSV bei rund 48,55 € (Eckdaten 2026). Budget-Angebote starten bei rund 17 € (Superfit in Berlin/Potsdam) bzw. 24,90 € (McFit), während Premium-Tarife bei Holmes Place über 100 € kosten können.
Welches Fitnessstudio ist am günstigsten? Regional startet Superfit in Berlin und Potsdam ab 16,90 € pro Monat (SmartFit mit Zugang bis 16 Uhr). Bei den bundesweiten Ketten liegen McFit (ab 24,90 € bei 24 Monaten), EASYFITNESS (ab 24,99 €) und FitX (29 €) vorn. Einen vollständigen Preisvergleich findest du in unserem Ranking der günstigsten Fitnessstudios.
Lohnt sich ein Jahresabo oder ein Flex-Tarif? Ein längeres Abo ist je nach Kette rund 5–25 € günstiger pro Monat als ein Flex-Tarif. Bei McFit sparst du z. B. 300 € im Jahr mit dem 24-Monats-Tarif (24,90 €) gegenüber dem Flex-Tarif (49,90 €). Ein langes Abo lohnt sich, wenn du sicher bist, die gesamte Laufzeit zu trainieren. Ansonsten bietet der Flex-Tarif mehr Flexibilität – mehr dazu im Ratgeber: Fitnessstudio ohne Vertrag.
Kann man Fitnessstudio-Kosten von der Steuer absetzen? In der Regel nein. Fitnessstudio-Mitgliedsbeiträge sind laut BFH (Urteil vom 21.11.2024, VI R 1/23) nicht als außergewöhnliche Belastungen absetzbar. Ausnahmen bestehen nur bei Rehasport mit ärztlicher Verordnung. Arbeitgeber können jedoch bis zu 50 € / Monat als steuerfreien Sachbezug gewähren.
Fazit
Die Kosten für ein Fitnessstudio reichen 2026 von rund 17 € (Superfit, regional) bis über 100 € (Holmes Place) pro Monat – für jeden Geldbeutel gibt es passende Angebote. Entscheidend ist nicht der günstigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Leistung, Standort und deinen persönlichen Trainingszielen. Achte auf versteckte Zusatzkosten und berechne immer die effektiven Jahreskosten.
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Redaktion